Alles nur Panikmache?

Wieso Panikmache?
Wir informieren hier über reale Fälle, die so und nicht anders passiert sind! Wir berichten darüber, daß nach Hochrechnungen täglich über 100 Abmahnungen versandt werden, mit steigender Tendenz. Das sind aus unserer Sicht 90 Abmahnungen zuviel, aber es ist - angesichts von Millionen Sites im Netz - natürlich kein Grund zur Panik. Allerdings auch kein Grund, die Sache ad acta zu legen und sich in Sicherheit zu wiegen:

 
Die Gefahr, getroffen zu werden, ist (noch) relativ gering, aber wenn, dann trifft es einen umso heftiger.

Uns wird gelegentlich unterstellt, daß wir übertreiben:
Wie gesagt: die beschriebenen Fälle sind, so absurd sie klingen mögen, alle real. Auch die völlig absurde deutsche Abmahnungsregelung und die horrenden Anwaltsgebühren sind grausame Realität. Darüber hinaus warnen wir aber auch vor zukünftigen Entwicklungen, die, wenn wir nicht aufpassen, genau so eintreten können, wie von uns beschrieben. Panikmache? Nein, vielmehr Aufforderung zu kritischer Wachsamkeit und Beteiligung am öffentlichen Meinungsbildungsprozeß!

 
Vieles wird zusehends schlechter, aber nichts wegsehends besser!

Uns wird gelegentlich unterstellt, daß wir Gerichtsurteile, die für Abgemahnte positiv ausgingen, verschweigen würden:
Die Leute verwechseln immer wieder Abmahnungen mit Gerichtsprozessen. Eine Abmahnung ist eine außergerichtliche Einigung, die in den meisten Fällen auch außergerichtlich bleibt, weil die Kosten und Risiken eines Prozesses völlig unkalkulierbar sind. Wenn jetzt einige große Projekte (wie zB. SelfHTML) mit Spendengeldern finanzierte, sich über Jahre erstreckende Prozesse durch alle Instanzen durchfochten und gewannen, so ist das sicherlich ein schöner Erfolg. Was aber nutzt es dem kleinen Homepagebesitzer oder Unternehmer? Soll er seine finanzielle Existenz aufs Spiel setzen, um einen (angesichts uneinheitlicher und willkürlicher Internet-Rechtsprechung) unkalkulierbar riskanten Prozess gegen Konzerne und Abmahnungsspezialisten zu führen?

 
Wir kritisieren primär die deutsche Abmahnungsgebührenregelung, sowie die derzeitige Streitwertbemessung, die das Recht für Einzelpersonen zunehmend unfinanzierbar macht. Es geht bei uns nur am Rande um Paragraphen und Urteile!

Uns wird gelegentlich vorgeworfen, daß wir zu einseitig argumentieren würden:
Wenn man Mißstände anprangern will, was soll man da noch berichten?

 
- Daß die Abmahnungen zwar ärgerlich sind, aber dafür sind nicht mehr so viele Anwälte arbeitslos?
- Daß die Musik- und Kontent-Industrie zwar unsere Gesetze und Bürgerrechte verbiegt, aber dafür ist die neue CD von Britney Spears ganz toll?
 
Eine Site, die zB. gegen die Todesstrafe ist, soll die, um Einseitigkeit zu vermeiden, ausführlich darüber berichten, daß es natürlich auch Serienkiller, Kinderschänder und Terroristen gibt?
 
Natürlich sind einige Leute selber schuld, daß sie abgemahnt wurden. Das ändert aber nichts daran, daß eben etliche zu Unrecht oder zumindest maßlos überdimensioniert getroffen werden.

Uns wird gelegentlich rechtliche Ungenauigkeit unterstellt:
Wir sind keine Juristen. Und selbst Juristen müssen sich heutzutage spezialisieren und aufwendig in neue Gesetze und Sachverhalte einarbeiten, und kommen dann dennoch zu unterschiedlichen Einschätzungen. Aber in der Kernaussage unserer Site geht es nicht um Paragraphen oder Gerichtsurteile, sondern um unpraktikable Regelungen und bedenkliche Entwicklungen und Tendenzen.
    Nichtsdestotrotz beruhen unsere Artikel auf Aufsätzen und Veröffentlichungen von Rechtswissenschaftlern und Fachleuten. Viele unserer Kritiker, die meinen, es anders zu wissen oder gelesen zu haben, scheinen einfach irgendwelche Artikel, Paragraphen oder Urteile, aus dem Zusammenhang genommen, aufgeschnappt und mißverstanden zu haben. Es gibt vermutlich mehr einander widersprechende Gesetze, Bestimmungen und Urteile, als der durchschnittlich Interessierte überhaupt Artikel gelesen hat. Von der Qualität der Zeitschriftenberichterstattung in juristischen Fragen ganz zu schweigen.

 
Auf eines aber kann man sich im deutschen Recht mit Sicherheit nicht verlassen: Auf seinen gesunden Menschenverstand und Rechtsempfinden!

Die "Intellektuellen" unter unseren Besuchern bemängeln auch gerne die vereinfachte, bewußt plakative Darstellung, sowie daß Hintergrund-Informationen fehlen würden. Wir haben uns aber ganz bewußt für eine einfache, allgemeinverständliche Darstellung entschieden. Es gibt Hunderte von hervorragend gestalteten Infosites, die dem Interessierten unbegrenztes Material zur Verfügung stellen. Nur eines erreichen sie nicht: Den durchschnittlichen Surfer und Homepagebesitzer.
    Wir sind keine Info-Site für Jurastudenten und auch keine wissenschaftliche Abhandlung, sondern wir wollen die breite Öffentlichkeit über offenkundige Mißstände informieren und aufklären. Wir bieten darüberhinaus aber genügend Links an, auf denen sich der Interessierte weitergehende Hintergrundinformationen besorgen kann.

 
 
 
 
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