Rettet das Internet
 
 
 
Zurück zum Index  ||  Newsletter 17-04-2005
 
 
Themen dieser Ausgabe:
 
 
Liebe Webmaster und Surfer, zur Zeit gibt es einen enormen Besucheransturm auf Rettet-das-Internet, der, wie sollte es anders sein, einen traurigen Hintergrund hat:
 
 
Abmahnungen wegen Songtexten.
Wie bereits im letzten Newsletter angedeutet, hat sich unsere Befürchtung bestätigt: Jede neue Abmahnwelle scheint die vorhergehenden an Quantität, Rücksichtslosigkeit und Absurdität übertreffen zu wollen. (siehe www.rettet-das-internet.de/songtexte.htm) Man testet offenbar die Grenzen des Rechtsstaates aus, und zunehmend muß man sich fragen, ob es da überhaupt noch Grenzen gibt?
 
Besonders erschreckend in diesem Zusammenhang ist, daß diese Aktionen von der Presse weitgehend totgeschwiegen oder verharmlost werden. Auch die Statements von Anwälten sind erschreckend: Dr. Bahr, einst Verfasser einer Promotions-Arbeit über den Abmahnungsmißbrauch, ist inzwischen wohl selber gut genug im Geschäft, um die Vorgänge um die Songtexte in öffentlichen Statements, nach einführend geäußertem Verständnis für die Abgemahnten, letztlich doch "ganz normal und berechtigt" zu finden. Eine Krähe hackt der anderen nicht die Augen aus.
 
Bleibt die Frage:
 
 
Wie kann jeder Einzelne helfen?
Wir unterscheiden da zwischen kurz-, mittel- und langfristigen Zielen.
 
Kurzfristig können wir Emails an verschiedene Institutionen versenden. Wir möchten in diesem Zusammenhang, insbesondere die Besucher und Fans der Songtextsites, darum bitten, sachlich und höflich zu schreiben. Alles andere wäre, bei aller verständlicher Wut, kontraproduktiv, würde mehr schaden als nutzen. Wir geben hier mal zwei übergeordnete Adressen an, aber natürlich kann jeder einzelne Politiker seines Wahlkreises, oder ihm bekannte Musikverlage etc. anschreiben:
Das Justizministerium: poststelle@bmj.bund.de
Der deutsche Phonoverband: verbaende@phono.de
 
Mittelfristig planen wir Petitionen, die wir auf Rettet-das-Internet zum Download zur Verfügung stellen werden. Je mehr von Euch solche Petitionen per Brief an die entsprechende Regierungsstelle versenden, desto mehr Eindruck wird das hinterlassen.
 
Langfristig wollen wir, einfach durch unsere Verbreitung im Netz, zu einem festen Bestandteil der Medienlandschaft werden und über die öffentliche Meinung Einfluss ausüben. Es gilt, die Vormachtstellung der Kontent-Industrie im Mediensektor zu überwinden, damit endlich wieder objektive Berichterstattung möglich ist. Und dann werden wir auch Presse und Politiker direkt erreichen.
    Dazu ist es wichtig, daß Ihr für unser Projekt Werbung macht, im Freundeskreis, in Foren, auf Eurer Homepage. Deshalb folgt hier wieder unser Button:
 
 
     
 
<a href="http://www.rettet-das-internet.de/"><img src="http://www.rettet-das-internet.de/button1.gif" border="0" alt="Buttonnetzwerk für ein freies Internet"></a>
 
 
Dr. Reinhard Freund  [reinhard (at) rettet-das-internet.de]
 
 
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Aktion: Rettet das Internet
http://www.rettet-das-internet.de/
 
Button-Netzwerk für ein freies Internet.
Aktion für das Recht auf freien Informations- und Datenaustausch.
Gegen Abmahnungsmissbrauch, Linkhaftung und andere Absurditäten
der deutschen Rechtsprechung!
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