31.10.2007 - Erfindermesse in Nürnberg.

Kreativität und Ideenreichtum werden in Deutschlang nicht ausreichend geschätzt, klagt der Vorsitzende des Deutschen Erfinder-Verbandes, Karl Bauch. Dies führe zu enormen volkswirtschaftlichen Schäden.
    Der Grund, warum wir hier darüber berichten, ist die Verwandtschaft zum neuen Urheberrecht. Auch das sogenannte neue Urheberrecht behindert die Arbeit der Kreativen ebenso wie zB. die der Studenten und Wissenschaftler, einzig und allein, um großen Konzernen und Musiklobbies maximale Gewinnabschöpfung zu ermöglichen. Auf Kosten der Bürger und der Volkswirtschaft. Auch der Patentschutz nützt nur den großen Konzernen, für Erfinder und kleine Firmen ist er praktisch nicht mehr finanzierbar, ebenso wie ein rechtliches Vorgehen gegen den Ideendiebstahl durch Großkonzerne, wegen der enormen finanziellen Risiken, praktisch ausgeschlossen ist. Leider scheint es in den Köpfen unserer Politiker noch nicht angekommen zu sein, dass Lobby-freundliche Politik der Wirtschaft nicht nutzt (auch wenn man sich noch so "neoliberal" gibt), sondern mittelfristig sogar schadet. Aber womöglich ist das unseren Politikern, angesichts der üppigen Beraterhonorare (früher nannte man das mal Bestechungsgelder) und hochdotieren Aufsichtsratsposten in der Wirtschaft, auch völlig egal.
 
 
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